Fehler beim Black Jack und Roulette

Black Jack und Roulette sind die Klassiker in den Spielbanken und Online Casinos. Sie bilden sozusagen das Fundament, auf dem der ganze Betrieb steht. Denn auch heute spielt ein Großteil der Besucher diese beiden Tischspiele. Neulinge sind ihnen zudem schnell verfallen, weil die Spielregeln denkbar einfach sind. In diesem Artikel beziehen wir uns auf die am häufigsten gemachten Fehler und beginnen beim Black Jack.

Fehler beim Black Jack

Sich beim Black Jack überschätzen

Online Black Jack

Eine solide Strategie bildet bei jedem Glücksspiel die Grundlage, um langfristig erfolgreich sein zu können. Beim Black Jack bedeutet dies, seine Chancen ganz genau zu kennen. Ziel ist es, die 21 Punkte zu treffen oder zumindest mehr Punkte als der Dealer zu haben. Nach den bekanntesten Regeln, ist der Dealer verpflichtet so lange Karten für sich zu ziehen, bis er wenigstens 17 Punkte hat. Für den Spieler besteht diese Pflicht nicht.

Wer also „nur“ 12 Punkte oder etwas mehr auf der Hand hält, kann bereits Stopp sagen. Er hat somit seine Chancen bis hier hin gut ausgenutzt und vermeidet das Überkaufen beim Black Jack. Denn dazu kommt es häufiger als manche denken. Wir spielen mit 52 Karten, davon haben 16 Karten einen 10er Wert. Das Ass bleibt außen vor, weil es flexibel nur einen oder elf Punkte zählen kann. Wenn wir also 12 Punkte auf der Hand halten und noch eine Karte ziehen wollen, können 16 Karten uns „busten“, wenn beim Dealer nicht noch eine davon liegt. Das sind fast 31% die uns verlieren lassen, ungeachtet der Hand des Dealers.

Wenn dieser eine hohe Karte zeigt, die 8-10 Punkte wert ist, sollten wir dennoch weiterziehen. In den meisten Fällen führt ein frühzeitiges Stoppen aber zu unserem Sieg, da der Dealer wie gesagt bis 17 Punkten ziehen muss und sich dabei häufig überkauft.

Einsatz, Splitten und Verdoppeln

Doch trotz dieser Black Jack Strategie, behält das Haus einen kleinen Vorteil. Wer also seine Einsätze nicht variiert, wird langfristig auf keinen grünen Zweig kommen. Dabei sollte bei Gewinnserien und nicht wenn gerade laufend verloren wurde, der Einsatz leicht erhöht werden.

Das Splitten ist lediglich mit zwei Assen auf der Hand sinnvoll, keinesfalls ein 10er-Paar teilen! Beim Verdoppeln sind nur Werte von 10 oder 11 Punkten interessant. Allerdings auch nur dann, wenn der Dealer selbst kein Ass oder 10er-Karte zeigt.

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Fehler beim Roulette

Roulette Martingale Strategie

Online Roulette

Kommen wir nun zum Roulette und dem wohl größten Fehler überhaupt: Der Martingale Strategie. Sie kann zwar auch beim Black Jack und anderen Spielen angewendet werden, wurde aber durch das Roulette bekannt. Es geht um das Verdoppeln der Einsätze nach jedem Verlust. Diese Strategie muss früher oder später scheitern, weil Verlustserien von 12 Runden und mehr immer möglich sind. Beim Martingale wird geraten, einige Runden abzuwarten, bis vier- oder fünfmal dieselbe Farbe erschien, um dann auf die andere zu wetten. Doch oft reicht das Spielkapital nicht für lange Verluststrecken aus oder die Bank schützt sich durch entsprechende Einsatzlimits am Tisch.

Egal was in den zahlreichen Marketing-Videos und auf Webseiten versprochen wird, Martingale kann kurzfristig den großen Erfolg bedeuten, langfristig ist es das Ende für jede Bankroll.

Der Glaube an Permanenzen

Manche Online Casinos stellen die Daten der letzten Spiele zur Verfügung und füttern damit den Aberglauben der Spieler. Es geht hierbei um Permanenzen und wenn welche eintreten, wird entsprechend gewettet. Manch einer behauptet, dadurch die nächsten Zahlen vorhersagen zu können. Fakt ist aber, das Roulette ein reines Glücksspiel bleibt. Der Dealer schmeißt die Kugel zufällig in den sich bereits drehend Kessel und das jedes Mal mit unterschiedlich viel Schwung. Permanenzen sind ein klassischer Fall für die Stochastik und kein System zum Gewinnen!

Nur auf 50:50-Chancen setzen

Strategien wie das Martingale sind dadurch entstanden, dass Spieler stets auf Nummer sicher gehen wollen beim Roulette. Doch das Setzen auf Schwarz oder Rot, sowie die ersten 18 und die letzten 18 Zahlen, erzielen auch die geringsten Gewinne. Es muss viel eingesetzt werden, um am Ende nur doppelt so viel gewinnen zu können. Seine Satzstrategie abzuwechseln und auch mal auf einzelne Zahlen, die Transversalen oder andere Kombinationen zu setzen, bringt nicht nur Abwechslung ins Spiel, sondern ermöglicht vielleicht auch so manch größeren Gewinn, ohne viel riskieren zu müssen. Eine zielsichere Roulette Strategie sucht man aber vergebens, denn am Ende bleibt der Hausvorteil.

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