Welche Spielbanken gibt es in Berlin?

Vier Standorte sind aktiv: das Casino am Potsdamer Platz am Marlene-Dietrich-Platz 1, das Casino am Ku’damm am Kurfürstendamm 31, das Casino am Fernsehturm in der Panoramastraße 1 und das Casino Ellipse Spandau am Altstädter Ring 1. Die Betreiberseite führt genau diese vier, und die GGL-Whitelist (Stand 02.10.2026) listet sie ebenfalls. Wer nach Spielbanken Berlin sucht, findet damit ein Netz aus drei zentralen Häusern und einem im Westen der Stadt.

Das Haus am Fernsehturm läuft im Datensatz noch unter dem älteren Namen „Spielbank Berlin Alexanderplatz“. Die Betreiberseite führt keinen Standort dieses Namens, sondern das Casino am Fernsehturm, nach eigener Beschreibung direkt am Alexanderplatz. Dass beides dasselbe Haus meint, folgt aus der Lage; ein Beleg mit dem Altnamen liegt nicht vor.

Spielbanken Berlin im Vergleich: Welches Haus bietet was?

OrtHausSpielangebotMindestalterEintritt
Potsdamer PlatzCasino am Potsdamer PlatzAutomaten, American Roulette, Blackjack, Ultimate Texas Hold’em, Touchbet, Glücksrad, Sic Bo, Punto Banco, Poker182,00 €
FernsehturmCasino am FernsehturmAutomaten, American Roulette, Blackjack, Touchbet, Poker182,00 €
Ku’dammCasino am Ku’dammAutomaten, American Roulette, Blackjack, Ultimate Texas Hold’em, Touchbet182,00 €
SpandauCasino Ellipse SpandauAutomaten, Blackjack, Ultimate Texas Hold’em, Poker Cash Game182,00 €

Der Potsdamer Platz ist das Haupthaus, seit dem Umzug am 02.10.1998 an dieser Adresse, und hat das breiteste Tischangebot. Der Ku’damm startete am 18.06.2021 neu, nachdem der Standort Los-Angeles-Platz geschlossen worden war; er hat nach Betreiberangabe zwei Etagen und über 1.000 Quadratmeter. Der Standort Fernsehturm entstand am 01.02.2013 durch die Übernahme von WestSpiel, Spandau besteht seit dem 04.03.2005.

Beim Ku’damm nennt die Betreiberseite Baccarat mit dem Vermerk „zur Zeit nicht im Angebot“. In Spandau führt der Datensatz kein Roulette, nur Blackjack und Ultimate Texas Hold’em im klassischen Spiel. Ob das so bleibt, entscheidet der Betreiber; die Hausseiten gelten immer zuerst. Für den Vergleich der Spielbanken Berlin heißt das: Zeiten und Tischangebot vor dem Besuch auf der Hausseite prüfen, denn das Angebot ändert sich, wie der Vermerk zu Baccarat am Ku’damm zeigt.

Welche Spielbank in Berlin hat am längsten geöffnet?

Beim Automatenspiel gleichen sich alle vier: täglich 11 bis 3 Uhr, 16 Stunden. Beim klassischen Spiel öffnet der Potsdamer Platz schon um 17 Uhr, die drei übrigen um 18 Uhr; geschlossen wird täglich um 3 Uhr. Der Pokerfloor in Spandau läuft bis 2:30 Uhr.

Für Fernsehturm und Potsdamer Platz nennt die Betreiberseite beim Pokerfloor nur den Beginn um 18 Uhr, ein Ende fehlt. Auch für Ultimate Texas Hold’em und Touchbet am Ku’damm gibt es keine eigene Zeit. Solche Lücken füllt diese Seite nicht.

Geschlossen ist an Karfreitag, Volkstrauertag, Totensonntag, Heiligabend und am ersten Weihnachtsfeiertag; an Silvester und Neujahr gelten gesonderte Zeiten.

Gibt es Poker in den Spielbanken Berlin?

Ja, in drei Häusern; bei den Spielbanken Berlin ist Poker also kein Randthema. Spandau führt ein Poker Cash Game ab Blinds 1/1, täglich von 18 bis 2:30 Uhr. Potsdamer Platz und Fernsehturm nennen einen Pokerfloor ab 18 Uhr, ohne Endzeit und ohne Blinds oder Buy-in.

Das Casino am Ku’damm hat im Datensatz keinen Pokerbereich, nur Ultimate Texas Hold’em gegen die Bank. Turniere und Termine enthält der Datensatz für keines der Häuser. Wer an einem Turnier teilnehmen will, fragt direkt beim Haus.

Seit wann gibt es Spielbanken in Berlin?

Die Betreiber-Historie beginnt am 1. Oktober 1975. Damals gründete Gustav Jaenecke in West-Berlin die Spielbank, nach eigener Angabe das 18. Casino Deutschlands, zunächst im Europa-Center. Am 2. Februar 1984 kam am Los-Angeles-Platz im Hotel Steigenberger der erste Nebenstandort mit Automatenspiel hinzu; dieser Standort schloss später, und 2021 eröffnete das neue Haus am Kurfürstendamm. Jaenecke starb am 30. Mai 1985. Die Anfänge lagen im Westteil der Stadt; das Haus am Fernsehturm liegt dagegen am Alexanderplatz im früheren Ostteil, und Spandau war 2005 laut Chronik der vierte Standort.

Der Umzug an den Potsdamer Platz erfolgte am 2. Oktober 1998 in einen Komplex des Architekten Renzo Piano. Am 15. März 2000 richtete das Unternehmen eine eigene Abteilung für Spielerschutz ein, ein Datum, das die Historie ausdrücklich nennt. Danach wuchs das Netz: Hasenheide am 22. November 2003, Spandau am 4. März 2005, der Fernsehturm am 1. Februar 2013 und zuletzt der Ku’damm am 18. Juni 2021.

Am 1. Oktober 2025 feierte die Spielbank Berlin ihr 50-jähriges Bestehen. Wer die Standorte nacheinander besucht, sieht deshalb vier Häuser aus vier Jahrzehnten: Der Potsdamer Platz stammt aus den 1990ern, Spandau aus dem Jahr 2005, der Fernsehturm aus 2013 und der Ku’damm aus 2021.

Das Netz hat sich dabei auch verkleinert: Der Los-Angeles-Platz und die Hasenheide sind geschlossen, aktiv sind die vier Häuser aus der Tabelle. Die Zeiten, den Eintritt und das Tischangebot nennt für jedes davon die jeweilige Hausseite.

Gibt es Gastronomie und welches Haus passt zu wem?

Am deutlichsten beschreibt der Potsdamer Platz sein Umfeld: Bars auf allen Etagen, Küche ab 18 Uhr in den Barbereichen und im Pokerfloor, dazu barrierefreier Zugang laut Betreiber. Für die drei anderen Häuser nennt der Datensatz keine Gastronomie und keine Parkmöglichkeiten; beides gilt als nicht geprüft und wird deshalb nicht behauptet.

Eine Orientierung nach dem, was belegt ist:

  • Breitestes Tischangebot: Potsdamer Platz mit Sic Bo, Glücksrad und Punto Banco, dazu Pokerfloor.
  • Früheste Tische: Potsdamer Platz, klassisches Spiel ab 17 Uhr.
  • Poker mit bekannten Blinds: Spandau, Cash Game ab 1/1 bis 2:30 Uhr.
  • Größtes Haus nach Fläche: Ku’damm mit zwei Etagen und über 1.000 Quadratmetern laut Betreiber.
  • Lage am Alexanderplatz: Fernsehturm, Panoramastraße 1.

Wer zwischen den Häusern wechselt, kommt mit denselben Regeln aus: gleicher Eintritt, gleiches Alter, gleiche Kleiderregel. Das macht die Wahl zu einer Frage der Lage und des Tischangebots, nicht der Hausordnung. Wer erst spät am Abend losgeht, hat in allen vier Häusern bis 3 Uhr Zeit.

Was kostet der Eintritt und gilt eine Kleiderordnung?

Der Eintritt beträgt in allen vier Häusern 2,00 €. Die Eintrittskarte ist mit der Ausweiskontrolle verbunden. Damit liegt Berlin unter den 5 € in Nordrhein-Westfalen und über den Häusern mit freiem Eintritt, etwa in Potsdam und in Sachsen.

Eine einheitliche Regel steht auf der gemeinsamen Standortseite: „generell eine gepflegte Erscheinung und angemessene Kleidung erwünscht“. Ein individueller Stil werde mehr geschätzt als strenge Kleidervorschriften. Sakko und Krawatte sind demnach nicht vorgeschrieben; zu Jeans oder Sneakern äußert sich die Seite nicht. Mehr Vergleichswerte aus anderen Ländern liefert der Ratgeber zur Kleiderordnung und zum Einlass.

Ab wann darf man in Berlin in die Spielbank?

Ab 18 Jahren. Das gilt für alle vier Häuser, für Automaten wie für Tische. Wer wissen will, wo 21 gilt, findet es im Ratgeber zum Mindestalter in der Spielbank; Bayern zählt dazu.

Am Einlass wird der Ausweis geprüft und mit der Sperrdatei OASIS abgeglichen, so schreibt es § 8 Abs. 3 GlüStV 2021 vor. Die Hausseiten nennen dazu keine Besonderheiten. Zahlungswege für Jetons oder Automaten nennt der Datensatz nicht; vor Ort hilft die Kasse.

Gilt die Spielersperre OASIS in den Berliner Spielbanken?

Ja. OASIS ist das bundesweite Sperrsystem; wer dort eingetragen ist, wird in keiner deutschen Spielbank zugelassen, auch nicht in Berlin. Beim Einlass wird der Ausweis geprüft, und der Abgleich mit der Sperrdatei ist Pflicht der Spielbank.

Gäste, die ihr Spielverhalten selbst begrenzen wollen, können sich sperren lassen. Die Sperre gilt dann in allen vier Berliner Häusern und in jeder anderen Spielbank im Land.

Wer beaufsichtigt die Spielbanken in Berlin?

Die GGL führt die vier Häuser in ihrer Whitelist, beaufsichtigt sie aber nicht. Die Whitelist weist Spielbanken der Glücksspielaufsichtsbehörde des jeweiligen Landes zu. Alle vier Standorte führt ein gemeinsamer Betreiber; die Betreibergesellschaft steht auf den Kennkarten der Hausseiten.

Gibt es geschlossene Spielbanken in Berlin?

Eine: die Spielbank Berlin Hasenheide. Sie war der dritte Standort des Betreibers, eröffnete am 22.11.2003 und war bis zum 31.12.2017 in Betrieb. Heute steht sie weder auf der Betreiberseite noch in der Whitelist.

Außerdem erwähnt die Betreiber-Historie den Standort Los-Angeles-Platz, dessen Schließung dem Neustart am Kurfürstendamm vorausging. Weitere Angaben zu diesem Haus enthält der Datensatz nicht. Die Selbstsperre über OASIS wirkt auch an diesem Standort.