Spielerschwund in sächsischen Spielbanken

Den fünf staatlichen Spielbanken in Sachsen gehen die Kunden aus. Die Häuser Chemnitz, Dresden, Görlitz, Leipzig und Plauen vermelden für dieses Jahr rückläufige Kundenzahlen und auch für 2009 dürfte es ähnlich düster aussehen.

Bereits in diesem Jahr wird beim so genannten Bruttospielertrag - das ist die Differenz zwischen Einsätzen und Gewinnen - mit einem Minus von rund 40 Prozent in den Glücksspieleinrichtungen gerechnet. Die zwei kleineren Casinos in Görlitz und Plauen dürften bald kaum noch Gewinne abwerfen. Das schadet nicht nur den Standorten selbst, sondern auch den Städten und dem Land Sachsen, die ja einiges der Gewinne für sich einstreichen.

Für die dramatisch gesunkene Spiellust gibt es wohl mehrere Gründe: Zum einen sind seit Anfang dieses Jahres an allen fünf Standorten am Einlass Ausweiskontrollen Pflicht, unter anderem, um Spielsüchtige vor sich selbst zu schützen und um unter 18-Jährigen den Zutritt zu verwehren. Das schreckt aber auch schon mal den einen oder anderen Gelegenheitsspieler ab. Zum anderen trat im Februar das Nichtraucherschutzgesetz in Sachsen in Kraft. Schätzungen zufolge sind aber bis zu zwei Drittel der Spieler Raucher. Ausnahmen, wie etwa die Einrichtung von Raucherzimmern, darf es laut Gesetz nicht geben. Auch die wirtschaftliche Lage befördert nicht gerade das Geschäft mit dem Glücksspiel.

Spielbankenaufseher bestiehlt Spielbank Hannover

Ein mit dem Überwachen der Spielbank Hannover beauftragter Finanzamtsangestellter hat vor Gericht den systematischen Betrug des Casinos gestanden. Mit Mittätern habe er die Automaten der Spielbank manipuliert und in die Kasse gegriffen, räumte der 55-Jährige am Donnerstag vor dem Landgericht Hildesheim ein.

Auslöser seien persönliche Probleme gewesen. Der Gesamtschaden beläuft sich auf rund 273 000 Euro. Der vom Land Niedersachsen beauftragte Angestellte und 13 weitere Angeklagte müssen sich wegen schweren Bandendiebstahls, Bestechung und Untreue in 217 Fällen verantworten.

Der Kontrolleur öffnete mit seinem Schlüssel die Spielautomaten für die Manipulation - gemeinsam mit dem Techniker, der ebenfalls einen Schlüssel besaß - und zeichnete zudem fingierte Auszahlungsbelege ab.

Niedersächsische Spielbanken informieren über Spielerschutz

Die Spielbanken Niedersachsen GmbH informierte im September Präventionsfachkräfte für Glücksspielsucht sowie weitere 13 interessierte Mitarbeiter/-innen aus niedersächsischen Suchtberatungsstellen an vier Tagen im über das Spielerschutzkonzept des Unternehmens sowie zu weiteren Themen rund um das Glücksspiel. In den staatlich konzessionierten Spielbanken Osnabrück, Bad Zwischenahn, Hannover und Bad Harzburg konnten sich die Teilnehmer vor Ort mit dem Spielbetrieb und der Casinoatmosphäre vertraut machen und Kontakt zu den Spielerschutzbeauftragten der Häuser aufnehmen.

Schwerpunkt des Spielerschutzkonzeptes in Niedersachsen ist unter anderem ein seit Juli eingeführtes Interventionssystem: In einem abgestuften, systematischen und dokumentierten Prozess wird bei Hinweisen auf problematisches Spielverhalten eingegriffen. Hierzu zählen beispielsweise ein deutlich auffälliges Gastverhalten oder qualifizierte Hinweise von Familienangehörigen. Nach eingehender Klärung der Sachlage kann zum Schutz des Gastes seitens der SNG eine Spielsperre ausgesprochen werden. Ebenso wird der Gast im persönlichen Gespräch über Hilfe- und Beratungsangebote informiert sowie auf die Möglichkeit der Selbstsperre hingewiesen.

Süchtige oder problematische Spieler sollen dabei so schnell wie möglich auf die diversen Beratungs- und Betreuungangebote in Nidersachsen aufmerksam gemacht werden. Denn eine Spielsperre unterbindet zwar die Teilnahme am staatlich konzessionierten Glücksspiel, eine Heilung einer Glücksspielsuchterkrankung ist sie jedoch nicht.

Die Informationsveranstaltungen für Präventionsfachkräfte kamen auf Initiative der Landesstelle für Suchtfragen und der Spielbanken Niedersachsen GmbH zustande. Das erste Ziel – das Kennenlernen und auch der Abbau von Vorurteilen – wurde erreicht. Das zeigte zumindest die positive Reaktion der Teilnehmer/-innen. In einem weiteren Arbeitstreffen soll nun über konkrete Kooperationsmöglichkeiten gesprochen werden.

Großes Automatenturnier im Casino Duisburg

Am 26. und 27. September ruft das Casino Duisburg zum dritten großen Automatenturnier in diesem Jahr. Und auch diesmal gilt: kleiner Einsatz, große Gewinnchance. Mehr als 16.000 Euro Preisgelder werden an den beiden Turniertagen ausgeschüttet.

Wer mitmachen will, ist  bei den Vorrunden am Freitag und Samstag dabei mit einer Startgebühr von 15 Euro dabei. Rebuys in Höhe von 10 Euro sind jederzeit möglich. Für das Startgeld erhält man 5.000 Spiel-Credits, die man in zehn Minuten möglichst hoch schrauben sollte. Mit im Paket enthalten sind zwei Freigetränke und Snacks auf Kosten des Hauses.

Die Vorrunden werden jeweils von 16.00 bis 01.00 Uhr gespielt. Die zehn Tagesbesten qualifizieren sich für das Finale und die beiden Vorrundensieger erhalten jeweils 250 Euro Gewinn. In der Nacht zum Sonntag beginnt dann die Endrunde an den 20 Turnierautomaten. Wer hier in 20 Minuten die höchste Punktzahl erspielt, den erwartet ein Preisgeld in Höhe von 8.888 Euro. Der Zweitplatzierte erhält immerhin noch 4.444 Euro und für den dritten Platz werden 2.222 Euro ausgeschüttet. Alle anderen Finalteilnehmer werden mit Sachpreisen getröstet werden.

Wer Interesse hat, sollte sich mit allerdings beeilen! Bereits jetzt liegen für das mittlerweile siebte Turnier seit Bestehen des Casinos Anmeldungen aus dem gesamten Bundesgebiet vor und die Teilnehmeranzahl ist wie immer begrenzt. Reservierungen sind ab sofort direkt im Casino oder unter Telefon 0203/71392-310 möglich.

That´s Poker, that´s Mainz.

Am kommenden Samstag, deb 20. Oktober setzt die Spielbank Mainz ihre Cash-Game-Day Serie fort. Gespielt wird Poker in den Varianten Texas Hold´em – No Limit – Freeze Out mit einem Buy-In von 200 Euro.

Bereits der letzte Turniertag am vorigen Samstag war ein voller Erfolg. Schon um 15.00 Uhr warteten die ersten Pokerspieler auf die Eröffnung der ersten Cash-Tables. Ab 15.30 ging es dann Schlag auf Schlag und bis zum frühen Abend waren alle sechs Tische bespielt. Alle angebotenen Blindvarianten wurden gespielt und trotz einer langen Warteliste konnten bis zum Spielschluss um 03.00 Uhr über 250 Pokerspieler ihr Glück beim Cash-Game herausfordern. Ein erneuter Beweis dafür, dass sich Mainz zu einer Pokerhochburg in Deutschland entwickelt hat.

Black Jack Meisterschaft 2008

Auf nach Tallinn

Am 20. September 2008 steigt in der Spielbank Warnemünde das Deutschland-Finale für das Baltic Sea Black Jack Tournament 2008 in Tallinn. Dort werden in der Black Jack Meisterschaft 2008 die Turnierpakete für Talinn ausgespielt. Mit dabei: Vier Wildcards mit freier Anmeldung.

Wer sich also über die offiziellen “Big Deal 21” Runden nicht qualifizieren konnte, hat hier die letzte Möglichkeit, sich für die Teilnahme in Talinn zu qualifizieren.

Dort kann man sich dann mit der gesamten Spielerelite des Ostseeraums messen. Eine Teilnahme lohnt sich. Alleine der 1. Platz ist mit 20.000 Euro dotiert. Der Preis für das beste Nationalteam liegt bei 10.500 Euro.

Anmeldungen zur Black Meisterschaft 2008 in der Spielbank Warnemünde sind ab sofort online unter www.spielbanken-mecklenburg.de möglich. Die detaillierten Regeln sind unter selber Adresse als PDF - Download erhältlich.