Ende Februar wurde die vom rheinland-pfälzischen Landtag verabschiedete Neufassung des Spielbankgesetzes im Gesetzblatt des Landes veröffentlicht und hat damit Gesetzeskraft. Hinter dem etwas sperrigen Namen „Gesetz zur Änderung des Spielbankgesetzes“ verbergen sich einige bemerkenswerte Neuerungen für Spieler in Rheinland-Pfalz.
Mit dem Änderungsgesetz wird insbesondere die Voraussetzung dafür geschaffen, in der “Erlebnisregion Nürburgring” einen (weiteren) Zweigspielbetrieb zuzulassen. Dieser neue standort steht unter dem Namen Ring Casino auch schon in den Startlöchern und soll laut Plan bereits im Juni dieses Jahres seinen Betrieb aufnehmen (geplant sind hierbei großes und kleines Spiel). Insgesamt besteht mit dem neuen Spielbankgesetz nun für jeden der zwei Hauptstandorte im Land, Mainz und Trier, die Möglichkeit, zwei Zweigspielstätten zu eröffnen. Weitere Eröffnungen sind zwar noch nicht geplant, wären somit aber zulässig. Eine gute Nachricht also für die Spieler im Land.
Aber auch für Suchtberatung und Suchtprävention bietet das neue Gesetz einige interessante Neuerungen: § 1 der Neufassung sieht als Gesetzesziel ausdrücklich eine wirksame Suchtbekämpfung im Land vor. Trotz der Erweiterung des Angebots soll nun dem zuständigen Ministerium die Möglichkeit gegeben werden, außerhalb der ohnehin fälligen Glücksspielabgabe einen Anteil der in den Spielbanken erwirtschafteten Bruttospielerträge für den Aufbau eines Netzes von Spielsuchtberatungsstellen und für Projekte zur Erforschung von Glücksspielsucht einzufordern. Diese Forderung, mit der auch die fachliche Beratung und Unterstützung der Glücksspielaufsichtsbehörde sicherzustellen ist, kann immerhin bis zu einer Million Euro betragen.
Gute Neuigkeiten also aus Rheinland-Pfalz, sowohl für gesunde Spieler als auch für Süchtige.
April 1st, 2009
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Dass sich die mittlerweile weltweit zum Ausbruch gekommene Finanzkrise auch auf den Glücksspielsektor negativ auswirken würde, ist sicher für niemanden eine wirkliche Überraschung. Angesichts des Ausmaßes der Rückgänge hat in einigen Direktionszimmern der Glücksspielbranche allerdings das große Zittern begonnen.
Natürlich tragen in Zeiten, die von immer neuen Krisen und Hiobsbotschaften geprägt sind Menschen ihr sauer verdientes Geld nicht mit vollen Händen in Spielbanken und an Spielautomaten und es ist kein Wunder, dass die alles andere als rosigen Aussichten für 2009 der Spielbereitschaft in der Bevölkerung nicht förderlich sind. Bereits seit einiger Zeit warnen Lotto und Totogesellschaften, Casinos und natürlich auch die Politik vor sinkenden Einnahmen aus dem Glücksspielgeschäft und damit waren sie wahrlich keine Kassandras. Dennoch dürften die aktuellen Berichte über die Entwicklung gerade des traditionell starken des amerikanischen Glücksspielsektors auch hierzulande den Direktoren in den Ohren klingeln.
Dort gibt es nämlich bereits das erste prominente Opfer: Die Trump Entertainment Resorts, das Glücksspielunternehmen des Immobilientycoons und Freizeitshowmasters Donald Trump hat dieser Tage Gläubigerschutz beantragt, nachdem es noch nicht mal mehr die Kreditzinsen in zweistelliger Millionenhöhe bedienen konnte. Das Unternehmen, an dem Trump 28 Prozent hält, hatte zuletzt Schulden rund von 1,7 Milliarden Dollar angehäuft. Zwar haben Experten Trumps Casinogruppe schon seit längerem vor allem strukturelle Mängel nachgesagt, der eingebrochene Glücksspielmarkt hat ihr aber nun offensichtlich den Rest gegeben. Man geht in den USA davon aus, dass die Trump Entertainment Resorts nicht das letzte Opfer der Finanzkrise auf dem Glücksspielmarkt gewesen sein werden.
In Deutschland hoffen Betreiber und Politik zwar immer noch, die Krise einigermaßen glimpflich überstehen zu können, die letzten Zahlen verheißen aber auch hier nichts Gutes: Vor allem im Osten der Republik sind die Einnahmen bereits 2008 deutlich eingebrochen, Sachsen-Anhalts Spielbanken stehen vor dem Verkauf und auch vor der Pleite, der Spielbank Berlin wurde aus wirtschaftlichen Gründe durch die Stadt ein Großteil der staatlichen Spielbankabgabe gestundet. Und auch andernorts rumort es heftig. Es bleibt also abzuwarten, was das Jahr 2009 für den Glücksspielsektor noch so alles aus dem Ärmel hervorziehen wird. Die Nachrichten aus den USA verheißen allerdings nichts Gutes.
March 2nd, 2009
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Wer kennt nicht das Bild vom hoffnungslos verrauchten Hinterzimmer mit der Pokerrunde? Zigarette und Glücksspiel scheinen irgendwie zusammenzugehören. Diese Erfahrung mussten zumindest Bayerns Spielbanken im vergangenen Jahr machen müssen: Rund 30 Millionen Euro Umsatz büßten die neun staatlichen Spielbanken in Bayern seit der Einführung des Rauchverbots ein. Eine Ankündigung des bayrischen Finanzministeriums allerdings lässt Betreiber wie Gemeinden keuchend aufatmen: Demnach soll in Spielbanken das Rauchen beim Casino spielen in einem Nebenraum wieder erlaubt werden.
Vor allem im sogenannten „kleinen Spiel“, also den Räumen mit den Spielautomaten blieben die Kunden weg, normalerweise ist dies der umsatzstärkste Bereich. Im Dezember ging dann ein Brief in der Münchener Staatskanzlei ein, in dem die neun bayrischen Spielbank-Bürgermeister eine Lockerung des Rauchverbots forderten. Nun kam die Antwort: Das Finanzministerium teilt mit, dass die vom bayerischen Ministerrat beschlossene Novellierung des Gesundheitsschutzgesetzes auch eine Lockerung des Rauchverbots in den neun bayerischen Spielbanken ermöglichen werde.
Nach dem Regierungsentwurf können die Spielbanken danach das Rauchen in einem Nebenraum wieder zulassen. „Damit wird der Weg eröffnet, im Automatenspiel, in dem die starken Rückgänge zu verzeichnen waren, künftig den Spielgästen auch während des Spiels das Rauchen wieder zu gestatten“, schreibt das Ministerium. Zwar muss der bayrische Landtag der Gesetzesnovelle noch zustimmen, trotzdem ist man sich in den Spielbanken sicher, dass das Rauchverbot zumindest in den Spielautomaten-Hallen nun bald wieder fallen dürfte.
February 11th, 2009
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Sie wollten schon immer mit den besten Spielern am Pokertisch sitzen, hatten aber für das Buy-in nie das nötige Kleingeld? Dann wird das neueste Angebot der Spielbank Dortmund wahrscheinlich ein besonderer Leckerbissen für sie sein.
Das Casino Hohensyburg veranstaltet im Februar/März ein Freeroll Turnier der Extraklasse. Das Haus schreibt 3 Wildcard EPT Main-Event Starttickets a’ €5.300, 3 Tickets für das € 600 Buy-in-Sideevent am 9.März, sowie 4 Tickets für das €300 Buy-in-Sideevent am 8.März aus. Die Sideevents werden noch mit einer kostenfreien Hotelübernachtung versüßt. Der gesamte Event ist so gut wie umsonst. Lediglich der übliche Casinoeintritt von €5 und ein Gastropaket für €15 müssen entrichtet werden. Das Freeroll selbst erfordert natürlich keinen Buy-in.
Anmeldungen sollten so schnell wie möglich abgegeben werden, da der Andrang nach Plätzen bei einem solchen Angebot gewaltig sein dürfte. Laut Auskunft der Spielbank werden die Preise Gäste aus ganz Deutschland und gar dem benachbarten Ausland anziehen. Beeilung ist also geboten.
Die Reservierung erfolgt sofort telefonisch bei der Spielbank Hohensyburg. Die Nummern finden sie in der rechten Leiste unter Spielbank Dortmund oder direkt hier.
January 27th, 2009
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Die Saarland Spielbanken richten am Dienstag, den 03.02.09 ihr diesjähriges Ranglistenturnier in der Bel étage der Spielbank Saarbrücken aus. Teilnahmeberechtigt sind alle Spieler, die in der Rangliste der Saarland Spielbanken geführt sind, maximal jedoch 120 Spieler.
Die Teilnehmer werden ab 18.00 Uhr mit einem kalt-warmen Büffet begrüßt. Um 19:00 h beginnt das Turnier.
Das Buy In beträgt 100 Euro, je nach Platzierung in der Rangliste erhalten die Teilnehmer zwischen 1.500 (ab Platz 101) und 2.500 (Platz 1-10) Turnierchips. Bis zum 1. Race for chips sind unbegrenzt viele Re-Buys (1.500 Turnierchips für 50 Euro) möglich, in der Pause noch ein Add On (2.000 Turnierchips für 100 Euro). Die Ausschüttung beträgt 90%. Zusätzlich zu den Buy Ins, Re-Buys und Add Ons werden 10.552,00 Euro, der im Laufe des Jahres 2008 angesammelte Turnier-Jackpot, auf 10% der Turnierteilnehmer, maximal jedoch 10 Spieler verteilt.
Anmeldeschluss zu diesem Turnier ist Sonntag, der 01.02.09.
January 13th, 2009
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Die Grenze zwischen Menschen, die gerne spielen und denen, die spielsüchtig sind, ist fließend. Niemand kann genau sagen, wann die Sucht beginnt, am allerwenigsten die Süchtigen selbst: Sie bemerken oft als letzte, wann selbstbestimmte das Spiel endet und das Suchtverhalten beginnt. Dabei ist Spielsucht eine sehr ernstzunehmende Krankheit. “Glücksspielsucht zählt zu den sozial zerstörerischsten Abhängigkeiten. Sie kann ebenso wie Heroinsucht die Existenz gefährden”, sagt Hans-Jürgen Tecklenburg, Leiter der Ambulanten und Teilstationären Suchthilfe (ATS) in Norderstedt bei Hamburg. Dort alleine hat sich die Zahl der Hilfesuchenden zwischen 2007 und 2008 verdoppelt. Auch die Polizei hat das Problem Spielsucht mittlerweile erkannt: Immer häufiger ist Spielsucht das Tatmotiv bei Raub- und Eigentumsdelikten.
Wie bei jeder Suchtkrankheit, ist auch bei Spielsucht professionelle Hilfe ist die einzige Möglichkeit, damit fertig zu werden. Beratungsangebote gibt es zwar viele, aber noch lange nicht genügend, sagt Tecklenburg. Erschwerend wirkt noch, dass die meisten Spielsüchtigen ihre Krankheit eben gar nicht bemerken, beziehungsweise verleugnen. Die gilt speziell für neuere Erscheinungsformen der Krankheit, wie beispielsweise bei Online- oder PC-Spielen.
Wer Interesse hat, sein Spielverhalten selbst zu untersuchen, kann das bei fast allen Beratungsstellen oder unter spielsucht-forum.de herausfinden. Hier wird ein Selbsttest angeboten, der Hinweise auf eine mögliche Suchterkrankung liefert. Dort finden sich auch Adressen der meisten Beratungsstellen, ob online, telefonisch oder persönlich. Auskunft erteilen natürlich auch Ärzte, die großen Wohlfahrtsorganisationen oder die Kirchen. Und natürlich wird die Anonymität aller Ratsuchenden gewährt.
January 13th, 2009
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Mal auf der anderen Seite des Spieltisches stehen: Wer will das nicht? Croupier ist ein ernst zunehmender Beruf, relativ krisensicher und gut bezahlt.
Dank anhaltendem Besucherinteresse erweitert sucht die Spielbank Potsdam ab sofort ausgebildete Croupiers für German Roulette, Black Jack und Poker.
Wer will kann sich bewerben bei der Spielbank Potsdam “Joker’s Garden”
Frau Ute Pfefferkorn
Schloßstraße 14
14467 Potsdam
E-Mail: pfefferkorn@bbsb.de
Leider ist richtet sich dieses Angebot nur an bereits ausgebildete Kräfte. Fast alle Spielbanken bieten aber auch regelmäßig Croupier-Kurse für Neueinsteiger an. Nachfragen lohnt sich also immer.
January 6th, 2009
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Bald könnte die Roulettekugel in Köln statt in Aachen rollen. Laut einer Auskunft der staatlichen WestSpiel-Gruppe an den Landtag in Düsseldorf denkt man dort über die Verlegung des Standortes Aachen nach. Nutznießer wäre demnach die Rheinmetropole Köln.
Es gebe noch keine konkreten Pläne, so Westspiel. Man sei aber gerade vor dem Hintergrund des novellierten Glücksspielgesetzes gefordert, die derzeitigen vier Standorte Dortmund, Bad Oeynhausen, Duisburg und Aachen - ständig zu überprüfen. “Wir müssen dorthin gehen, wo die Menschen sind“, sagt WestSpiel Geschäftsführer Horst Jann. Aachen gilt aufgrund seiner Randlage und des kleinen Einzugsgebietes als schwieriger Standort.
Die Zahl der Casinos an Rhein und Ruhr wird durch das „Gesetz über die Zulassung öffentlicher Spielbanken im Land NRW“ seit Jahren auf vier begrenzt, und es sieht derzeit auch nicht danach aus, als ob das Land in absehbarer Zeit eine zusätzliche Lizenz vergeben würde. In Köln hofft man schon seit Jahren auf die Ansiedlung einer Spielbank, beschert die Lizenz ihren Standorten doch jährlich Millionensummen. Domizile könnten die Flora, die ohnehin für viel Geld umgebaut werden soll, der Flughafen, das Staatenhaus auf dem Messegelände, das Theater am Tanzbrunnen oder das Rautenstrauch-Joest-Museum sein, so Insider in Köln.
December 7th, 2008
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Den fünf staatlichen Spielbanken in Sachsen gehen die Kunden aus. Die Häuser Chemnitz, Dresden, Görlitz, Leipzig und Plauen vermelden für dieses Jahr rückläufige Kundenzahlen und auch für 2009 dürfte es ähnlich düster aussehen.
Bereits in diesem Jahr wird beim so genannten Bruttospielertrag - das ist die Differenz zwischen Einsätzen und Gewinnen - mit einem Minus von rund 40 Prozent in den Glücksspieleinrichtungen gerechnet. Die zwei kleineren Casinos in Görlitz und Plauen dürften bald kaum noch Gewinne abwerfen. Das schadet nicht nur den Standorten selbst, sondern auch den Städten und dem Land Sachsen, die ja einiges der Gewinne für sich einstreichen.
Für die dramatisch gesunkene Spiellust gibt es wohl mehrere Gründe: Zum einen sind seit Anfang dieses Jahres an allen fünf Standorten am Einlass Ausweiskontrollen Pflicht, unter anderem, um Spielsüchtige vor sich selbst zu schützen und um unter 18-Jährigen den Zutritt zu verwehren. Das schreckt aber auch schon mal den einen oder anderen Gelegenheitsspieler ab. Zum anderen trat im Februar das Nichtraucherschutzgesetz in Sachsen in Kraft. Schätzungen zufolge sind aber bis zu zwei Drittel der Spieler Raucher. Ausnahmen, wie etwa die Einrichtung von Raucherzimmern, darf es laut Gesetz nicht geben. Auch die wirtschaftliche Lage befördert nicht gerade das Geschäft mit dem Glücksspiel.
November 2nd, 2008
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Ein mit dem Überwachen der Spielbank Hannover beauftragter Finanzamtsangestellter hat vor Gericht den systematischen Betrug des Casinos gestanden. Mit Mittätern habe er die Automaten der Spielbank manipuliert und in die Kasse gegriffen, räumte der 55-Jährige am Donnerstag vor dem Landgericht Hildesheim ein.
Auslöser seien persönliche Probleme gewesen. Der Gesamtschaden beläuft sich auf rund 273 000 Euro. Der vom Land Niedersachsen beauftragte Angestellte und 13 weitere Angeklagte müssen sich wegen schweren Bandendiebstahls, Bestechung und Untreue in 217 Fällen verantworten.
Der Kontrolleur öffnete mit seinem Schlüssel die Spielautomaten für die Manipulation - gemeinsam mit dem Techniker, der ebenfalls einen Schlüssel besaß - und zeichnete zudem fingierte Auszahlungsbelege ab.
September 21st, 2008
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