Wann hat das Casino Baden-Baden geöffnet?

Das Casino Baden-Baden öffnet jeden Tag, aber nicht jeder Bereich zur selben Zeit. Die Automaten laufen ab 11 Uhr, Roulette beginnt um 15 Uhr, Black Jack und Ultimate Texas Hold’em folgen montags bis samstags um 17 Uhr. Am Sonntag und an Feiertagen sind auch diese Tische schon ab 15 Uhr besetzt.

Wer vor allem Tischspiele sucht, plant deshalb den Abend. Sonntag bis Donnerstag endet das Spiel um 2 Uhr, freitags und samstags um 3 Uhr. Das Pokerangebot ist enger gefasst: Das No-Limit-Cash-Game läuft sonntags bis donnerstags ab 19 Uhr, das Ende nennt das Haus nicht.

Poker lässt sich nur für denselben Tag reservieren, ab 15 Uhr telefonisch an der Rezeption. Einzelne Tage im Jahr bleibt das Casino geschlossen. Für 2026 führt der Betreiber den 3. April, den 1. November, den 15., 18. und 22. November sowie den 24. und 25. Dezember auf.

Was muss ich im Casino Baden-Baden anziehen?

Der Dresscode ist hier strenger als in den meisten deutschen Häusern, aber nur im klassischen Spiel. Herren benötigen eine lange Hose und ein Sakko, Hemd und Krawatte sind erwünscht. Wer ohne Sakko kommt, kann sich an der Rezeption eines für 10 € leihen.

BereichWas die Hausseite verlangt oder ausschließt
Klassisches Spiel, Herrenlange Hose und Sakko; Hemd und Krawatte erwünscht
Klassisches Spiel, Damenkeine Freizeit- oder Sportkleidung, keine Flip-Flops
Klassisches Spiel, Schuhekeine Sport- und Funktionsschuhe, keine offenen Schuhe
Klassisches Spiel, Shirtskeine bedruckten mehrfarbigen Freizeit-Shirts
Automatenspielgepflegte Freizeitkleidung erwünscht

Ob Jeans im klassischen Spiel durchgehen, sagt die Hausseite nicht ausdrücklich. Auch für Sneaker gibt es keine eigene Aussage, die Schuhregel nennt nur Sport- und Funktionsschuhe. Wer unsicher ist, fragt vorab an der Rezeption nach; Die Regeln mehrerer Häuser im Vergleich stehen im Ratgeber zur Kleiderordnung.

Was kostet der Eintritt und ab welchem Alter darf man hinein?

Das klassische Spiel kostet 5 € pro Person. Für die Automaten schreibt der Betreiber „Aktuell Eintritt frei“, was ausdrücklich eine Momentaufnahme ist. Der Zutritt beginnt mit 21 Jahren, und ohne Ausweis kommt niemand durch die Kontrolle.

Das Casino ist an die bundesweite Sperrdatei OASIS angeschlossen, wie alle Spielbanken in Deutschland. Wer merkt, dass das Spiel aus dem Ruder läuft, erreicht die kostenlose Telefonberatung unter 0800 1 37 27 00.

Was macht das Casino Baden-Baden besonders?

Das Haus ist vor allem ein Gebäude. Friedrich Weinbrenner baute das Kurhaus 1824 aus dem früheren Promenadehaus zum Conversationshaus um; sein Weinbrennersaal ist laut Wikipedia elf Meter hoch und der älteste erhaltene Teil. Die Spielsäle im Stil der französischen Schlösser entstanden zwischen 1851 und 1855 nach Entwürfen des Pariser Bühnenbildners Charles Séchan, darunter der Rote Saal, der an Fontainebleau und Versailles erinnern soll.

Auch die Gästeliste gehört zur Geschichte. In der Ära Bénazet zwischen 1838 und 1867 kamen russische Schriftsteller, Iwan Turgenjew lebte zeitweise in der Stadt. Im April 1934 wurden drei Partien der Schach-Weltmeisterschaft zwischen Alexander Aljechin und Efim Bogoljubow im Casino gespielt. Marlene Dietrich nannte das Haus nach der Überlieferung auf Wikipedia das schönste der Welt.

Heute gehört es zu den Baden-Württembergischen Spielbanken, dem Betreiber mehrerer Häuser im Land. Neben dem Spiel bietet es das Restaurant „The Grill“, das sonntags bis donnerstags ab 15 Uhr und freitags und samstags bis 3 Uhr geöffnet hat; die Küche arbeitet täglich ab 17 Uhr. Samstags von 20 bis 3:30 Uhr läuft der Club Bernstein.

Seit wann gibt es das Casino Baden-Baden, und warum war es zeitweise geschlossen?

Die Spielsäle wechselten über die Jahrzehnte mehrfach den Pächter. Wikipedia nennt unter anderem François Chévilly (1807), S. Oppenheimer (1815 bis 1830), Antoine Chabert (1824 bis 1838) und Jacques Bénazet (1838 bis 1848); nach ihm übernahm sein Sohn Edouard, danach Jacques Dupressoir.

Am 31. Oktober 1872 schlossen die Spielsäle mit dem Glücksspielverbot im Deutschen Reich. Am 3. Oktober 1933 öffnete das Haus als erste lizenzierte Spielbank nach dem Verbot, 1944 wurde es wieder geschlossen, und am 1. April 1950 folgte die feierliche Wiedereröffnung der „dritten“ Baden-Badener Spielbank.

Auch in jüngerer Zeit gab es einen Einschnitt: 1988 zerstörte eine Amokfahrt mit einem Geländewagen Teile der Inneneinrichtung. Seit 2003 gehört das Haus zur landeseigenen Spielbankgesellschaft Baden-Württembergs.

Für wen lohnt sich ein Besuch im Casino Baden-Baden?

Wer das Haus vor allem sehen möchte, hat zwei Wege. Der Automatenbereich verlangt keine Abendgarderobe, und der Eintritt ist dort derzeit frei. Der Sonntag ist der einzige Tag, an dem Black Jack und Ultimate Texas Hold’em schon am Nachmittag laufen, ein ruhigerer Einstieg als der Freitagabend.

Wer klassisch spielen will, kalkuliert Eintritt, Sakko und einen späten Heimweg ein. Das Restaurant im Haus verkürzt die Wartezeit zwischen Anreise und erstem Spiel, denn die Küche öffnet ab 17 Uhr und damit zum Black-Jack-Start.

Welche Spiele gibt es im Casino Baden-Baden?

Das klassische Spiel umfasst Roulette, Black Jack und Ultimate Texas Hold’em, dazu kommt das Poker-Cash-Game. Außerdem gibt es den Automatenbereich, der als einziger Teil des Hauses ohne Sakkopflicht auskommt. Mindesteinsätze nennen die geprüften Seiten nicht; sie hängen an den Tischen aus.

Die Betreiberseite verweist zusätzlich auf einen Event-Kalender. Wer das Haus erstmals besucht, plant am besten einen Abend ein und kommt mit einem festen Budget. Das Casino Baden-Baden ist ein Ort für Unterhaltung, kein Ort, um Geld zu verdienen.

Der Eintritt erfolgt an der Kaiserallee 1 im Kurhaus. Zu Parkmöglichkeiten und Anreise enthalten die geprüften Seiten keine Angaben, deshalb nennt dieser Text dazu nichts.