Eine Runde Blackjack in der Spielbank – Schritt für Schritt

Einsätze, offene Kartenausgabe, Black Jack, Teilen und Verdoppeln, die Bank zieht bis 16: eine Runde an drei Boxen mit echtem Kartenschlitten durchgespielt.

Drei Boxen, je 10 €. Mit „Nichts geht mehr“ schließt der Dealer das Setzen ab.

Jeder Gast setzt gegen die Bank, nicht gegen die anderen am Tisch. Sie setzen Ihren Einsatz in die Box; Mindest- und Höchsteinsatz stehen am Tisch, und nach den bayerischen Regeln muss jeder Einsatz durch den Mindesteinsatz teilbar sein. In der Szene sind drei Boxen mit je 10 Euro besetzt, Box 1 ist Ihre. Mit „Nichts geht mehr“ ist das Setzen beendet.

Eine Karte an jede Box, eine an die Bank, dann die zweite Karte – alle offen.

Gespielt wird mit mehreren Kartenspielen zu je 52 Blatt, in der Szene sechs, gemischt mit festem Startwert. Die Karten werden offen ausgegeben: zuerst eine an jede Box, zuletzt eine an die Bank, danach folgt die zweite Karte. Die Bank zeigt hier eine Drei. Zeigt sie ein Ass, können Sie sich mit dem halben Einsatz gegen einen Black Jack der Bank versichern.

Ass und Zehn in Box 2: Black Jack, bezahlt 3 : 2 – 15 € auf 10 €.

Ein Ass mit einem Bild oder einer Zehn als erste beiden Karten ist ein Black Jack. Er wird 3 : 2 bezahlt, also mit dem 1,5-Fachen des Einsatzes: 15 Euro auf 10 Euro. Trifft ein Black Jack auf einen Black Jack der Bank, gewinnt der Einsatz nicht, geht aber auch nicht verloren. Das kann hier nicht passieren, weil die Bank mit einer Drei beginnt.

Zwei Achten in Ihrer Box: Sie teilen. Hand 1 steht bei 17, Hand 2 kommt auf 23.

Zwei Karten gleichen Werts dürfen Sie teilen: Ein zweiter Einsatz in Höhe des ersten bildet eine zweite Hand. Die erste Hand bekommt eine Zwei, zieht mit „Karte“ eine Sieben und bleibt mit „nein“ bei 17 stehen. Die zweite Hand zieht zur 13 einen Zehnerwert und kommt auf 23; wer über 21 kommt, verliert sofort. Die Entscheidungen folgen einer festen Regel der Simulation, keiner Empfehlung.

Box 3 hat 11: Einsatz verdoppelt auf 20 €, genau eine Karte – ein König, 21.

Ergeben die ersten beiden Karten neun, zehn oder elf Punkte, dürfen Sie den Einsatz verdoppeln. Danach gibt es nur noch eine Karte. Box 3 hält eine Neun und eine Zwei, also elf Punkte, verdoppelt auf 20 Euro und bekommt einen König: 21. Die Spielbank Berlin nennt dieselben drei Werte, die Spielbank Wiesbaden verweist für die Feinheiten auf ihr Personal.

Die Bank zieht bei 16 oder weniger: 3, dann 12, dann 17 – ab hier bleibt sie stehen.

Zuletzt spielt die Bank ihr Blatt, ohne eigene Entscheidung. Sie muss bei 16 oder weniger Punkten ziehen und bleibt ab 17 stehen. Hier kommt zur Drei eine Neun, das sind zwölf, dann eine Fünf: 17. Wie die Bank mit einem weichen 17 umgeht, also mit einem Ass, das als elf zählt, sagt keine der geprüften Quellen; in dieser Runde stellt sich die Frage nicht.

17 gegen 17 ist stand off, Box 3 gewinnt 20 € – über alle Boxen zusammen +25 €.

Abgerechnet wird jede Hand gegen die 17 der Bank. Ihre erste Hand hat ebenfalls 17: stand off, der Einsatz gewinnt nicht und verliert nicht. Die zweite Hand war schon mit 23 verloren. Box 2 hat ihren Black Jack mit 15 Euro bezahlt bekommen, Box 3 gewinnt mit 21 in Höhe des verdoppelten Einsatzes 20 Euro. Über alle drei Boxen sind das 25 Euro mehr bei 50 Euro Einsatz.

1.000.000 Bankhände simuliert: mit der 3 offen kommt die Bank in 37,4 % über 21.

Wie oft die feste Bankregel scheitert, hängt an ihrer ersten Karte. Die Szene spielt eine Million Bankhände aus demselben Kartenschlitten nach der Regel „ziehen bis 16, stehen ab 17“. Mit einer Drei offen kommt die Bank in gut einem Drittel der Fälle über 21, mit einer Sechs am häufigsten, mit einem Ass am seltensten. Die Häuser nennen für Black Jack eine durchschnittliche Auszahlungsquote von 94,3 Prozent, je nach Spielweise.

Quellen